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De Maizières Konzept zur Zivilverteidigung Warum es richtig ist, Unsicherheit zu verbreiten

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Die Diskussion über das Konzept zur Zivilverteidigung dreht sich um Hamsterkäufe und die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Dabei sind andere Aspekte viel entscheidender. Sicherheitsexperte Markus Kaim erklärt, worüber wir stattdessen reden müssen und was an de Maizières Konzept so wichtig ist.

Die Deutschen haben sich zu sehr an einen Frieden gewöhnt, den es so nicht mehr gibt, sagt Sicherheitsexperte Markus Kaim. Quelle: dpa

Um die deutsche Bevölkerung vor Katastrophen und in Notlagen besser schützen zu können, hat das Bundeskabinett am Mittwoch ein neues Konzept zur Zivilverteidigung verabschiedet. Während zunächst vor allem die sogenannten „Hamsterkäufe“ Aufmerksamkeit erregten, wird in dem 70 Seiten langen Konzept deutlich mehr besprochen. Etwa Regelungen für den Fall eines Cyberangriffs oder einer Terrorattacke. Neben den unterschiedlichen Zuständigkeiten bei Bund, Ländern und Kommunen soll der zivile Katastrophenschutz klarer geregelt werden können. Darüber hinaus lassen kleine Anspielungen auf eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht so manchen aufmerksamen Leser aufhorchen. Im Interview erläutert Sicherheitsexperte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) was das Konzept ernsthaft bringen kann und warum die Rolle der Wehrpflicht vollkommen falsch eingeschätzt wird.

WirtschaftsWoche Online: Am Mittwoch wurde das erste Konzept zur zivilen Verteidigung seit 1995 vorgestellt – wurde es Zeit für eine Aktualisierung?

 
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