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Denkfabrik CO2-Steuer ist ein schwammiges Mittel der Klimapolitik mit unklaren Wirkungen

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Eine CO2-Steuer kann das Klima retten und die Industrie ruinieren Quelle: imago images

Eine regional begrenzte Klimapolitik durch CO2-Steuern und Emissionshandel hilft der Umwelt nicht. Stattdessen bedroht sie unseren Lebensstandard.

Der Emissionshandel ist out, und CO2-Steuern müssen her. So fordern es immer mehr Klimawissenschaftler. Ist diese Forderung wirklich weise?

Ein Emissionshandel hat den Vorteil, dass man die Mengen sicher beschränken kann, weil der Gesamtausstoß an CO2 für die Welt gedeckelt ist. Der Preis für CO2 selbst ergibt sich endogen. Da er weltweit einheitlich ist, sorgt er für eine bestmögliche Koordination der Vermeidungsanstrengungen aller Länder.

Den Koordinationsvorteil des einheitlichen Preises hat auch die einheitliche CO2-Steuer, denn die Steuer ist ja ein Preis. Als zusätzlicher Vorteil der Steuer wird häufig angegeben, dass einerseits überhaupt ein wirksamer CO2-Preis zustande kommt – beim europäischen Emissionshandel lag der Preis lange Zeit in der Nähe von null – und andererseits der Preisanstieg nicht so exorbitant sein kann, dass die Wirtschaft stranguliert wird.

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