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Denkfabrik Das Problem der Marktwirtschaft ist ihr Erfolg

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Friedrich August von Hayek (1899-1992) Quelle: imago images

Seit Friedrich August von Hayek wissen wir um die ökonomische Bedeutung der Freiheit. Warum kollektivistische Ideen trotzdem so großen Zulauf haben.

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Die Marktwirtschaft hat ein Problem: Immer wieder wird ihr der eigene Erfolg zum Verhängnis. Die gewaltigen Wohlstandszuwächse, die sie hervorbringt, rufen regelmäßig Interventionisten auf den Plan, die in diesem Reichtum eine Manövriermasse für soziale Großexperimente sehen. Der Antrieb hierzu erwächst meist aus edlen Motiven. Er beruht aber immer auch auf dem Unverständnis ökonomischer Zusammenhänge und unerfüllbaren kollektivistischen Sehnsüchten.

Das marktwirtschaftliche Erfolgsrezept beruht auf Eigentum, Tausch und Wettbewerb und damit auf Koordinationsmechanismen, die den Bedingungen komplexer Großgesellschaften angepasst sind. Diese können nur gedeihen, wenn sie die Kreativität der Menschen in produktiver Weise freisetzen und das unter ihnen dezentral verteilte Wissen vernetzen. Als zentrales Anreiz- und Informationsinstrument dienen dabei Marktpreise.

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