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Denkfabrik Die Nullzinspolitik deformiert die Gesellschaft

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Christine Lagarde übernimmt den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) von Mario Draghi. Die Nullzinspolitik will sie beibehalten. Quelle: REUTERS

Von Marktwirtschaft kann keine Rede mehr sein, wenn die Nullzinspolitik anhält. Ersparnisse werden ihres Sinns beraubt, wenn der Nullzins einen Anlage- und Konsumwettlauf entfesselt, bei dem kein Sparer mithalten kann.

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In dieser Woche übernimmt Christine Lagarde den Chefposten der Europäischen Zentralbank (EZB) von Mario Draghi. Eine Wende in der Zinspolitik dürfte mit dem Personalwechsel nicht verbunden sein. Wiederholt hat Lagarde erklärt, sie unterstütze die von Draghi eingeleitete Politik der Nullzinsen – obwohl die Daten zeigen, dass die Wirtschaft in der EU mit kostenlosem Geld nicht in Schwung zu bringen ist.

Doch die Angst der Währungshüter vor einer Wirtschaftskrise ist offenbar größer als die Sorge um die Verzerrungen, die mit den Nullzinsen einhergehen. Nullzinsen wirken tief in die Gesellschaft hinein, ihre Folgen sind nachhaltig verheerender als jede Wirtschaftskrise.

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