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Denkfabrik Die Ostdeutschen sind Draghis Opfer

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Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat unterschiedliche Auswirkungen auf Ost und West. Quelle: dpa

Vom expansiven Kurs der Europäischen Zentralbank profitieren Unternehmen und wohlhabende Haushalte im Westen überproportional. Für den Osten sieht es düsterer aus.

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Blühende Landschaften in Ostdeutschland? 30 Jahre nach dem Mauerfall sind diese nur punktuell in Städten wie Potsdam, Leipzig oder Jena entstanden. Viele kleine Städte und Dörfer veröden; seit 1991 hat die Bevölkerung der ostdeutschen Länder um zwei Millionen abgenommen. Vor allem gut qualifizierte junge Menschen haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt. Insgesamt hinken die ostdeutschen Flächenländer wirtschaftlich immer noch hinterher.

Schauen wir uns die Zahlen an. Die Produktivität in der Industrie erreicht nur 75 Prozent des Westniveaus. Das Bruttoinlandsprodukt liegt im Westen bei 43.000 Euro pro Kopf, im Osten bei lediglich 30.000 Euro. Der durchschnittliche Ostdeutsche verdient mit 2225 Euro pro Monat 500 Euro weniger als ein Westdeutscher. Kein Wunder also, dass sich viele Ostdeutsche wirtschaftlich und sozial abgehängt fühlen, wie das Institut für Demoskopie Allensbach in einer Umfrage festgestellt hat.

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