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Die Tücken der Statistik 4 Das Geheimnis von Dietzhölztal

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Mittelwerte suggerieren unumstößliche Wahrheit. Dabei lässt sich mit ihnen eine gewünschte Aussage herbeizaubern.

Statistiken können nicht nur er-, sondern auch verklären Quelle: Fotolia

Die hessische Gemeinde Dietzhölztal ist unspektakulär. Eigentlich. Wäre da nicht ihre Einkommensverteilung: In keiner anderen Gemeinde des Bundeslandes verdienen ein paar wenige im Vergleich zu den übrigen Einwohnern so viel Geld wie hier. Damit ist Dietzhölztal mit seinen knapp 6.000 Einwohnern das optimale Beispiel, um die Schwächen der wohl am häufigsten verwendeten statistischen Kennzahl zu illustrieren – des Durchschnitts. Hinter dem Durchschnitt verbirgt sich das sogenannte arithmetische Mittel. Um es zu berechnen, wird die Summe aller Werte durch ihre Anzahl geteilt. So einfach, so logisch. Trotzdem kann der Durchschnitt zu Fehlschlüssen führen. Der Grund: Er ist anfällig für Ausreißer.

 
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