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Die Tücken der Statistik 5 Der kurze Weg von Inflation zu Deflation

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Die amtliche Statistik gilt als verlässlich und seriös. Trotzdem sollte man auch bei offiziellen Zahlen genau hinsehen – etwa bei der Inflationsrate.

Die Inflationsrate ist eine von vielen offiziellen Zahlen, bei denen man sich nicht blind auf die Statistik verlassen sollte. Quelle: dpa

Es ist ein festes Ritual. Gegen Ende jedes Monats präsentiert das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung zur Inflationsrate in Deutschland. Ziemlich genau zwei Wochen später liefern die Wiesbadener Experten dann die endgültigen Zahlen – ein gleichermaßen wichtiger Termin für Analysten und Notenbanker, Wirtschaftspolitiker und Konjunkturforscher.
Doch wie verlässlich und widerspruchsfrei ist der Inflationswert wirklich? Fehlende Akribie kann man den Statistikbehörden nicht vorwerfen. Um die Entwicklung der Verbraucherpreise zu ermitteln, erfassen ihre Preisprüfer monatlich über 300.000 Einzelpreise. Grundlage ist ein regelmäßig aktualisierter Warenkorb mit rund 600 Güterarten. Dort rutschen ein Produkt oder eine Dienstleistung hinein, wenn die Konsumenten schätzungsweise ein Promille ihres Einkommens dafür ausgeben. Die Preisentwicklung jeder Güterart wird mit dem jeweiligen Anteil an den Gesamtausgaben der Privathaushalte gewichtet.

Auch Qualität erhöht den Preis

 
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