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Digitaler Wahlkampf Und jedesmal „Gefällt mir“ klicken

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Ein Smartphone, aus dem eher negativ besetzte Social-Media-Symbole herauskommen und ein Laptop, aus denen Mistgabeln und Plakate herauskommen Illustration Quelle: Illustration: Daniel Stolle

Die Auswirkung von Fake News und Bots auf Wähler wurde überschätzt. Trotzdem gelingt es Populisten, Menschen zu begeistern. Die AfD zeigt derzeit, wie der digitale Wahlkampf und die Psychologie dahinter funktionieren.

Für die Gegner der Partei ist dieses Zimmer ein gruseliges Mysterium. Im verwinkelten und schier endlosen Kellergeschoss eines Verwaltungsbaus des Bundestags, gegenüber vom Lagerraum der FDP, befindet sich seit Januar der Newsroom der AfD-Fraktion. Wer hier hineinschaut, dem wird schnell klar: Stimmungsmache im Web ist nicht das Werk von sich automatisch wiederholenden Computerprogrammen. Sondern von Menschen, die verstehen, wie man das Netz nutzt, um politische Ansichten zu verankern. Sechs Mitarbeiter der rechtspopulistischen Partei bespielen von diesem Zimmer aus die Republik – bei Facebook, bei YouTube, bei Instagram, bei Twitter. Von morgens bis abends.

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