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Erhards Erben Sechs Gründe für die Erfolglosigkeit von Peter Altmaier

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Hall of Fading Fame: In der Ahnengalerie des Bundeswirtschaftsministeriums wird vor allem der Übervater Ludwig Erhard gefeiert. Quelle: Gene Glover für WirtschaftsWoche

Peter Altmaier ist ein schwacher Wirtschaftsminister. Das liegt nicht nur an ihm, sondern auch am Mythos des Hauses: Der hat noch keinem Nachfolger Ludwig Erhards Glück gebracht.

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Peter Altmaier wollte eine Art Ludwig Erhard des 21. Jahrhunderts werden, das Wirtschaftsministerium zu einer Supermacht ausbauen, auf Augenhöhe mit dem Finanzminister regieren. Das war der Plan. Im März 2018.

Heute ist Altmaier der Mann, der dabei zusehen muss, wie in der Berliner Gerüchteküche ständig neue Nachfolger genannt werden: Jens Spahn? Oder doch Friedrich Merz? Und er ist der Wirtschaftsminister, dem der Mittelstand beispiellos offen und harsch entgegenhält, er beschädige mit seiner „Nationalen Industriestrategie“ das Amt.

Es ist ein tiefer Fall. Dabei hätte Altmaier gewarnt sein können, dass seine Ansprüche unrealistisch sind. Wenn er sich bei seinen Vorgängern erkundigt hätte.

Als Sigmar Gabriel 2017 die Chance hatte, ins Außenministerium zu wechseln, nutzte er sie – und wurde plötzlich beliebt.

Als Rainer Brüderle 2011 den Job abgab, um FDP-Fraktionschef zu werden, begann die einflussreichste Zeit seiner Karriere.

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