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Essay Das kalte Herz des Kapitalismus

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Quelle: imago images

Die Geschichte des Kapitalismus ist eine Geschichte von Aufstieg und Verfall, prosperierenden Regionen und kriselnden Revieren. Der Wandel ist schon gar nicht aufzuhalten, indem man die produktiven Kräfte schwächt.

Ob die Stichworte „Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ und „Künstliche Intelligenz“ eine erneute, revolutionäre Änderung des ökonomischen Lebens bezeichnen, ist noch ungewiss. Es gibt viele Hoffnungen. Doch auch die Zahl der warnenden Stimmen ist nicht gering.

Manche malen sich eine arbeitsfreie Welt des Überflusses aus. Andere sehen eine Unterbeschäftigungskrise mit menschenleeren Fabriken voraus. Im Hintergrund lauert trotz ausufernder Sozialhaushalte eine Erosion der herkömmlichen sozialen Beziehungen.

Ein Zerfall der Sozialstaaten droht. Eine tiefe Spaltung der Gesellschaft in die glücklichen globalen Eliten und die tiefunglücklichen provinziellen Verlierer zeichnet sich ab.

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Sicher scheint, dass kaum ein Stein auf dem anderen bleiben wird: Wenn das Neue kommt, muss das Alte weichen. Lange erfolgsverwöhnte Weltteile fallen zurück, andere steigen auf.

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