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Fachkräftemangel Ein Besuch im Wahlkreis von Philipp Amthor

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Der Dozent aus Berlin: Philipp Amthor erklärt in seinem Wahlkreis die große Politik. Quelle: Janphilip Welchering für WirtschaftsWoche

Die AfD war bei der Europawahl vor allem im Osten erfolgreich. Das liegt auch daran, dass die Vorbehalte gegen Migranten dort besonders groß sind, wo eigentlich Fachkräftemangel herrscht. Wie aber gehen die Unternehmer damit um? Antworten liefert ein Besuch im Wahlkreis von CDU-Jungstar Philipp Amthor.

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Als Philipp Amthor am Ende eines langen Wahlkampftages zum Bier greift, ist die DDR auf einmal ganz nah. „Sportgruppe Volkspolizei“ steht auf dem Glas, einem Überbleibsel aus dem verschwundenen Staat. Auch an der Wand des Sportlerheims im mecklenburgischen Ahlbeck hängen Fußballwimpel und -pokale aus sozialistischen Zeiten. Amthor, 26 Jahre alt, Innenpolitiker, jüngster Abgeordneter im Bundestag und Allzweckwaffe der CDU, sitzt hier am Dienstagabend vergangener Woche – wenige Tage vor der Europa- und Kommunalwahl.

16 Zuhörer sind gekommen, die meisten könnten Amthors Eltern sein. Geladen hat die CDU. Vieles, was Amthor sich in dem kleinen Ort nahe der polnischen Grenze anhören muss, klingt allerdings nach AfD. „Alle Parteien haben Dreck am Stecken“, ruft ein Gast. Die Regierung in Berlin mache es nicht besser als die Rechtspopulisten von der FPÖ in Österreich. Im Bundestag werde doch nur gefaulenzt und andauernd Sudoku gespielt.

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