FDP vor dem Dreikönigstreffen Lindners Schattenmann fürs Strategische

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Schattenmann der FDP: Ohne Marco Buschmann läuft es nicht. Quelle: imago

Ohne Marco Buschmann geht bei der FDP kaum etwas. Nach dem Jamaika-Aus ist der Parlamentarische Geschäftsführer zum Parteistrategen und wichtigsten Mann nach Parteichef Christian Lindner geworden.

Für Christian Lindner wäre es die perfekte Bühne. Doch der FDP-Chef überlässt sie einem anderen. Marco Buschmann, der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, redet frei im Bundestag, ein Skript braucht er nicht. Was die AfD da betreibe, sei „antiparlamentarische Propaganda“, ruft er in den Saal. Die eigenen Leute jubeln, aber auch Abgeordnete von Union, SPD und Grünen klatschen. Buschmann verteidigt an jenem Tag im Dezember die jüngste Diätenerhöhung – und bietet all denen die Stirn, die daraus einen Skandal machen wollen. „Wir“, sagt er, „gehen in die politische Mithaft.“ Soll heißen: Wir gegen die AfD. Und: Die FDP ist kein Radikalentrupp, sondern Teil der Mitte.

 
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