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Fischen im Mittelstand Die AfD gräbt der FDP die Stammklientel ab

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Christian Lindner (links), Alexander Gauland (rechts) (Fotomontage) Quelle: dpa

Die AfD punktet bei Handwerkern und Unternehmern und dringt damit zusehends ins traditionelle Kernmilieu der FDP vor. Die Liberalen haben die Gefahr erkannt – aber suchen verzweifelt nach einer Gegenstrategie.

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Was die Unternehmerin Heike Winter am meisten stört? Dass sie immer weniger dazu kommt, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen. Die 57-Jährige leitet ein Bau- und ein Dienstleistungsunternehmen in Dresden und beschäftigt knapp 40 Mitarbeiter. Winter beklagt „zu viele Auflagen“ des Staates. Die Belastung steige immer weiter. Entsprechend fragt sie sich, wie es mit ihrem Betrieb weitergeht: „Warum sollten meine Kinder Unternehmer werden? Und will ich das für sie?“

Früher wählte Winter die FDP – weil sie darauf setzte, dass die Liberalen für ihre Interessen kämpfen. Deregulierung. Niedrigere Steuern. Normale Anliegen von Mittelständlern. Inzwischen hat sie den Glauben allerdings verloren. „Die AfD ist die einzige Partei, die Unternehmern zuhört“, sagt sie.

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