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Frank-Jürgen Weise "Es wird Ende September keinen unregistrierten Flüchtling mehr geben"

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge galt lange als Symbol eines überforderten Landes. BAMF-Chef Weise über seine Ziele, das Problem des Datenaustauschs und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Frank-Jürgen Weise, Leiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Quelle: dpa

WirtschaftsWoche: Herr Weise, wie fällt Ihre „Wir schaffen das“-Bilanz aus?
Frank-Jürgen Weise: Als ich das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) übernahm, war ich zunächst überrascht. Wir mussten strukturelle Grundlagen verbessern: in der Informationstechnologie, in den Prozessen, in der Führung. Erst Anfang 2016 haben wir wirklich mit der Arbeit beginnen können, auch dank der Unterstützung anderer Behörden. Wenn wir dieses Jahr bewältigt haben, ist das BAMF aus meiner Sicht in der Lage, seine Aufgaben selbstständig zu erledigen.

Woran machen Sie diese Hoffnung fest?
Wir sind deutlich leistungsfähiger geworden. In diesem Jahr werden wir ein Vielfaches an Entscheidungen in Asylverfahren fällen können wie 2015. Die Hälfte der neuen Fälle können wir heute binnen 48 Stunden bearbeiten. Die andere, kompliziertere Hälfte, braucht drei Monate und länger. Deshalb liegt auch heute noch der statistische Durchschnitt für die Bearbeitung bei über sechs Monaten.

 
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