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Frank Thelen „Die meisten Politiker haben den Digitalnotstand nicht begriffen“

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Frank Thelen Quelle: Laif, Stefan Finger

Investor Frank Thelen fürchtet, dass Deutschland gegenüber den USA und China digital den Anschluss verliert. Ein Gespräch über Digitalisierungs-Verweigerer in der Politik und seine Träume von einer neuen Bundesregierung.

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Frank Thelen fördert mit seiner Bonner Beteiligungsfirma Freigeist Start-ups. Der 43-Jährige betreute etwa die To-do-Listen-App Wunderlist (verkauft an Microsoft) und die Taxi-App MyTaxi (heute: Free Now, verkauft an Daimler).

WirtschaftsWoche: Herr Thelen, einen digitalen Weltmarktführer aus Deutschland gibt es nicht. Welche Verantwortung trägt die deutsche Digitalpolitik?
Frank Thelen: Der Aufstieg des Silicon Valleys hat Jahrzehnte gedauert. So etwas nachzumachen, das geht einfach nicht. Wir haben die Ami-Kost, die rüberkam, gegessen und keine eigenen Weltmarktführer aufgebaut. China hat den Zug – wie Deutschland – auch verpasst, hat dann aber politisch Mauern hochgezogen und schließt Google und Amazon vom chinesischen Markt aus. Das hat China die Chance gegeben, mit Firmen wie Alibaba oder Tencent eigene Weltmarktführer aufzubauen.

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