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Frau Schulze, jetzt sind Sie dran! Das eigentliche Problem hinter der Plastikplage bleibt

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Umweltministerin Schulze will ein Plastiktütenverbot. Doch ein Verbot wird das Problem nicht lösen. Quelle: dpa

Ein Verbot von Plastiktüten und Strohhalmen allein hilft nicht gegen die Müllplage. Kunststoffe aus Erdöl müssen schlicht teurer werden.

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Ja, was denn nun? Erst setzte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) gegenüber dem Einzelhandel auf den freiwilligen Verzicht von Plastiktüten und feierte das als Erfolg. Jetzt will sie die Tüten doch lieber verbieten, als „Absicherung“. Es scheint, als wisse die Ministerin selbst nicht so genau, wie sie den Kampf gegen Plastikmüll denn nun gewinnen will.

Das eigentliche Problem hinter der Plastikplage geht das Ministerium ohnehin nicht an: Es gibt bislang keine billigere Alternative zu Erdölplastik. Deshalb packen Supermarktketten vorgeschnittene Mangos und Kokosnüsse weiter in die hübsch bedruckten Folien und Verpackungen, als hätten die keine eigenen Schale. Neuerdings findet man in den Supermarktregalen sogar vorgeschnittene Zwiebeln.

Was bringt uns ein Tütenverbot, wenn wir einfach neue Produkte erfinden, die wir möglichst schnell in Erdölplastik verpacken können?

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