Freihandelsabkommen Warum wir TTIP brauchen

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Das geplante Abkommen mit den USA ist umstritten, kompliziert, nervig. Aber es gehört zum Besten, das unserem Land gerade passieren kann – wenn die Politik zupackt und zuhört.

Demonstrations-Aufruf gegen TTIP und CETA Quelle: dpa

Jetzt marschieren sie wieder, Seit an Seit. Attac hat zum „Anti-TTIP-Tag“ eingeladen, der Paritätische Wohlfahrtsverband auch, alle acht DGB-Gewerkschaften wollen natürlich nicht fehlen, der Mittelstandsverein sendet Solidaritätssignale, und die Internetseite mit der Adresse „ttip-unfairhandelbar“ ist längst reserviert. 10.000 Menschen sollen allein in Berlin am Samstag protestieren, und wenn sie nicht mehr marschieren, geht ihr Kampf gleich weiter.

Wer Deutschlands Bestsellerliste erklimmen will, muss über TTIP schimpfen, kurz für die geplante „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ zwischen der Europäischen Union und den USA. Wer in sozialen Netzwerken Beifall heischen möchte, sollte das Abkommen kritisieren. Und wer in deutschen Fußgängerzonen hip sein will, trägt den Aufkleber „TTIP ist böse“, den Berufsaktivisten und Familienväter gleichermaßen mögen.

Diese Länder sollen Mitglieder des Freihandelsabkommen TPP werden

 
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