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Gastbeitrag zum CDU-Parteivorsitz Der vermeintliche Aufbruch der CDU ist gar keiner

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Juli-Chefin Ria Schröder über den angeblichen Aufbruch der Union. Quelle: dpa

Kramp-Karrenbauer? Spahn? Oder doch Merz? Was die CDU als großen Aufbruch verkauft, ist gar keiner. Die Kandidaten für den Parteivorsitz stehen für Positionen von gestern, meint die Bundesvorsitzende der Jungliberalen.

Mit der Ankündigung ihres Rückzugs gab Angela Merkel den Startschuss für ein Elefantenrennen. Innerhalb weniger Tage brachten sich die politischen Schwergewichte Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn und Friedrich Merz als potenzielle Nachfolger in Position. Alle drei versprechen der CDU Aufbruch und eine interne Erneuerung. Dabei sind sie bisher eher mit Äußerungen aufgefallen, die an längst vergangene Tage erinnern – ein politisches „Zurück in die Zukunft“.

Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer wiederholte in einer Talkshow gerade erst ihre Skepsis gegenüber der Gleichstellung Homosexueller. Mit der Ehe für alle sieht sie Deutschland auf dem Weg nach Sodom und Gomorra. Wenn homosexuelle Paare heiraten dürften, sei eine Diskussion über Polygamie und Inzucht nicht weit. Das hätten auch schon die Jungen Liberalen diskutiert, sagte sie abfällig.

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