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Grünen-Parteichef Robert Habeck „Wir müssen die Marktmacht von Facebook brechen“

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Robert Habeck,48, ist seit Ende Januar Parteivorsitzender der Grünen. Außerdem gehört er der Landesregierung in Schleswig-Holstein an, in der sich CDU, FDP und Grüne in einer Jamaika-­Koalition zusammengefunden haben. Quelle: Steffen Roth für WirtschaftsWoche

Grünen-Parteichef Robert Habeck will einen starken Staat. Der soll Datensammler regulieren, Zölle für Afrika senken und mit Sozialpolitik um Gründer werben.

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Herr Habeck, haben Sie in den vergangenen Tagen darüber nachgedacht, Ihren Facebook-Account zu löschen?
Ja. Ich habe es aber nicht gemacht.

Weil Sie als Politiker nicht mehr ohne soziale Medien arbeiten können?
Nein, weil es andere Möglichkeiten gibt, etwas dagegen zu unternehmen, dass ein großer Internetkonzern mal eben zulässt, dass private Daten von 50 Millionen Kunden widerrechtlich von den Wahlkämpfern von Donald Trump genutzt werden.

Wer in der Politik über möglichst viele persönliche Daten verfügt, scheint Wahlen zu gewinnen. Setzt das die Grünen unter Druck, dabei mitzumachen?
Es setzt sich doch eine Entwicklung aus der analogen Welt fort: Früher hat man Plakate an die Dorfstraße gestellt, CDU, Grüne, alle. Dann standen die Plakate da, wo die Parteien besonders viele ihrer Anhänger vermuteten. Heute, in der digitalen Welt, kann man Daten ganz anders zusammenstellen und theoretisch Hausbesuche darauf ausrichten, hinter welcher Tür ein Veganer oder ein Rentner wohnt.

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