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Grundeinkommen Ein bedingungsloser Irrtum

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Quelle: dpa

Die Debatte ist heftiger denn je, in der politischen Diskussion kursieren immer neue Namen. Eins haben die Vorschläge für ein Grundeinkommen allerdings gemeinsam: Sie nähren die Sehnsucht nach einer Revolution unseres Sozialstaats. Doch es handelt sich um eine fatale Kapitulation vor dem digitalen Wandel.

Der Dreiklang aus Digitalisierung, Strukturwandel und Globalisierung befeuert die Diskussion über eine altbekannte Idee: das bedingungslose Grundeinkommen. Befürworter wollen damit einerseits mögliche Arbeitsplatzverluste infolge des technologischen Wandels ausgleichen. Andererseits soll es unseren Sozialstaat modernisieren, mehr noch: revolutionieren.

Doch Vorsicht! Das bedingungslose Grundeinkommen kann weder das eine noch das andere Versprechen einhalten. Seine Einführung wäre eine Kapitulation unserer Gesellschaft vor den Herausforderungen der neuen Arbeitswelt.

Arbeitgeber und Industrie treten dafür ein, dass möglichst alle Menschen ihre Talente in unsere soziale Marktwirtschaft einbringen können. Wir wollen Beschäftigungschancen in Deutschland schaffen – und nicht Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung verwalten. Diesem Anspruch steht ein bedingungsloses Grundeinkommen diametral entgegen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen reduziert Arbeitsanreize, verschärft den Fachkräftemangel und provoziert damit weitere Beschäftigungsverluste. Weniger Beschäftigung aber bedeutet Einkommensrückgänge, weniger Wachstum und am Ende weniger Wohlstand.

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