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Hartz IV Motivieren Kürzungen und Sanktionen zur Arbeit?

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Quelle: imago images

Die Verfassungsrichter prüfen Hartz-IV-Sanktionen. Darf ein Staat seinen Bürgern das Existenzminimum kürzen? Können Menschen mit Leistungskürzungen zum Arbeiten bewegt werden? Und was wäre mit einem zwanglosen Grundeinkommen gewonnen? Seriöse Antworten erhält nur, wer den Sinn der Arbeit ins Zentrum aller Überlegungen rückt.

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Die Schweizer haben 2016 in ihrer Volksabstimmung die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens mit großer Mehrheit abgelehnt. Bei uns nimmt die politische Diskussion darüber gerade erst Fahrt auf: Es geht um die Frage, ob es angemessen ist, Hartz-IV-Empfängern die Leistungen zu kürzen, wenn sie ihren Pflichten zur Arbeitsaufnahme nicht nachkommen. Populistisch pointierte Stichworte wie „bezahltes Nichtstun“ (SPD-Chefin Andrea Nahles) oder „Agenda für die Fleißigen“ (FDP-Chef Christian Lindner) fallen. Sie implizieren, dass Aktivitäten aus eigenem Antrieb nicht zu erwarten sind. Eine Steilvorlage für schwarz-weißes Stammtischgeschwätz. Die Sache ist komplizierter. Die psychologische Frage ist: Was motiviert Menschen zur Arbeit, und wie lassen sie sich zu leistungsorientierter Arbeit motivieren?

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