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Haushaltsüberschüsse Politiker und Geld – das wird nix mehr!

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Kaum zeichnen sich neue Überschüsse im Staatshaushalt ab, kribbelt es den Volksvertretern in den Fingern.

Regierungsmitglieder vor einer Kabinettssitzung. Quelle: dpa

Im Fernsehen gibt es Reality Shows wie „Shopping Queen“ und „Raus aus der Schuldenfalle“. Erstaunlicherweise steht nie ein Politiker vor der Kamera. Dabei geht es bei ihnen um richtig viel Geld. Um unser Geld. Da möchte eine Andrea Nahles (Bundessozialministerin) mal eben runde zehn Milliarden Euro nehmen, um sie ohnehin schon gut versorgten Rentnern zuzustecken. Ein Carsten Schneider (SPD-Vizefraktionschef im Bundestag) möchte zusätzliche Milliarden für mehr Investitionen und für Alleinerziehende ausgeben – weil die Steuereinnahmen gerade so schön sprudeln.
Nichts scheint Politiker kribbeliger zu machen als das Gefühl, über Geld zu verfügen. Sie unterliegen indes einer doppelten Wahrnehmungsstörung. Zum einen ist es nicht ihr Geld. Es stammt von denen, die fleißig Steuern zahlen. Es wäre das Natürlichste – und Anständigste – von der Welt, zunächst einmal darüber nachzudenken, ob man das überplanmäßige Geld überhaupt annimmt oder nicht besser zurückgibt.

 
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