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Integration in den Arbeitsmarkt „Viele Flüchtlinge wollen möglichst schnell Geld verdienen“

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Flüchtlinge lernen die Arbeit an einem Schweißbrenner. Quelle: dpa

Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt läuft gut. Ein Integrationsforscher erklärt, wo langfristig Probleme lauern und warum interethnische Netzwerke für Geflüchtete so wichtig sind.

Herr Luft, aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, mittlerweile haben 307.000 Geflüchtete aus Irak, Syrien und Afghanistan eine Arbeitsstelle gefunden. Wie bewerten Sie diese Zahl?
Stefan Luft: Die Zahl an sich ist erfreulich, resultiert aber vor allem aus der zurzeit noch boomenden Wirtschaft. Sollte der Boom nachlassen, wird die Konkurrenz um Arbeitsplätze stark zunehmen. Vieles deutet zudem darauf hin, dass die bisher beschäftigten Flüchtlinge vor allem als Geringqualifizierte im Niedriglohnsektor angedockt sind. Die Mehrzahl ist als Leiharbeiter tätig oder im Wachdienst und im Gastgewerbe. Zum Teil befinden sie sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen.

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