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Klimakapitalismus Jetzt kapert die Ökobewegung die Finanzmärkte

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Auch der Finanzsektor soll sich künftig dem Klimaschutz unterordnen – die Wirtschaft ist alarmiert. Quelle: dpa, Montage

Der Finanzsektor soll sich künftig Klimaschutzzielen unterwerfen, Anleger und Investoren würden für Nachhaltigkeit Rendite kassieren. Umweltschützer entdecken den Kapitalismus – doch die Wirtschaft ist alarmiert.

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So sieht also das Widerstandsnest eines Mannes aus, der vor der grünen Gefahr warnt. Ein 18 Quadratmeter großes Standardbüro, an der Stirnwand ein voralpines Almidyll mit Fleckvieh, vor dem Fenster drei knorrige Kiefern.

Nichts deutet innenarchitektonisch darauf hin, dass der höfliche, leise sprechende Alexander Radwan aus Oberbayern etwas gegen Umweltschützer haben könnte. Und doch sieht der konservative CSU-Bundestagsabgeordnete, 54 Jahre, rot, wenn es um grüne Themen geht. Was den Finanzpolitiker so in Rage versetzt, hört auf das englische Schlagwort „Sustainable Finance“. Zu Deutsch: nachhaltige Finanzmärkte und -anlagen. Kernanliegen der neuen Geldwelle: Kapital soll künftig ökologische Rendite erwirtschaften.

Klingt gut? Nicht für Radwan. „Die Nichtregierungsorganisationen wollen die Finanzmärkte unter ihre Kontrolle bringen und so das ganze Land deindustrialisieren“, warnt er. „Und wir machen da mit – irre.“

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