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Klimakrieger gegen Erzkonservative Ersatzreligion Klimaschutz

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Klimaschutz wird zur Ersatzreligion: Sinnige Lösungen bleiben aus Quelle: Illustration: Jörn Kaspuhl

Im Kampf gegen die Erderwärmung bleiben ökonomisch sinnvolle Lösungen auf der Strecke – dabei würden diese Milliarden an Subventionen sparen.

Stolze Kohletraditionalisten in sanierter Industriepracht treffen auf eine selbstbewusste Politikerin mit großem Umgestaltungswillen – mehr Symbolik geht kaum, als Svenja Schulze am Montag auf die Bühne der Turbinenhalle im Düsseldorfer Viertel Flingern steigt. „Verbindlich muss Klimaschutz sein“, ruft die Bundesumweltministerin mit fester Stimme: „Erreichen wir unsere Klimaziele nicht, dann wird das richtig teuer für uns.“ Schulze hat gerade ihren Entwurf für ein Klimaschutzgesetz vorgelegt. Und ihn flugs zur Begutachtung bei der Kanzlerin eingereicht.

Eigentlich ist das hier ein Heimspiel für die SPD-Politikerin. Schulze ist Rheinländerin, geboren in Düsseldorf, war hier Landespolitikerin, Landesministerin. Man kennt sich, man sieht sich – hier und heute beim Verein KlimaDiskurs NRW mit seinen knapp 100 Mitgliedern, in der Mehrzahl kommunale Unternehmen. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, den Klimaschutz an Rhein und Ruhr zu fördern und dabei zugleich die Industrie zu stärken. Bei denen hat Schulze einen schweren Stand.

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