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Knackpunkt „Languste“ Behörden wären von Grundsteuer-Reform überfordert

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Eingeklemmt: Der Weg zur Grundsteuer – für den Finanzminister eine Sackgasse. Quelle: Laif

Neuer Rückschlag für den Bundesfinanzminister: Im Falle einer Grundsteuerreform wären die Behörden gar nicht gerüstet. Der Aufbau der notwendigen Datenbank braucht noch bis zu 13 Jahre.

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Die Languste ist eine Delikatesse. Das Fleisch ist fest, der Geschmack leicht nussig. Schon Napoleon war ein Freund des Meeresgetiers. Deutschen Beamten ist der Edelkrebs ebenfalls geläufig, vor allem steuerrechtlichen Feinschmeckern. Die „Languste“ ist die Kurzform eines kaum bekannten behördlichen Datenschatzes: der Liegenschafts- und Grundstücksdatenbank.

Für Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) könnte sich diese Languste schon bald als schwer verdauliche Kost erweisen. Denn die Datenbank, die als unverzichtbar für die Umsetzung einer Grundsteuerreform gilt, existiert bisher zu großen Teilen noch gar nicht.

Scholz“ umstrittenes Megaprojekt – falls es in den nächsten Wochen und Monaten nicht schon politisch scheitert – könnte zum Opfer eine überalterten, starren Verwaltung werden, in der das Papier regiert.

Komplizierter Vierer

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