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Kohlekommission Gewalt ist nie ein Mittel zum Zweck!

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Gefällte Bäume im Hambacher Forst, Braunkohlenbagger Quelle: dpa

Die Bundesregierung sollte die Kohlekommission stoppen. Es fehlt den Mitgliedern an der Bereitschaft zum Kompromiss. Aber ohne den geht’s nicht.

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Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Die Mitglieder der Kohlekommission haben Baumpatenschaften für den Hambacher Forst übernommen. Sie protestieren damit gegen die geplante Rodung des Waldgebiets im rheinischen Kohlerevier. Und fordern von RWE, dem Betreiber des Tagebaus, auf die geplante Abholzung des Forstes zu verzichten.

Mit dabei ist auch der Umweltschutzverband BUND. Der droht auch gleich noch, die Kohlekommission zu verlassen, sollte der Essener Energiekonzern seine Pläne nicht aufgeben.

Tut mir leid, aber bei aller Liebe zur Umwelt: Drohungen sollten kein Mittel zum Zweck sein. Gewalt erst recht nicht. Am vergangenen Wochenende eskalierten die Proteste gegen die geplante Abholzung wieder einmal. Flaschen, Steine, Molotow-Cocktails flogen auf Polizisten. Wenn Mitglieder der Kohlekommission, die den schwierigen Auftrag haben, noch in diesem Jahr ein Enddatum für den Ausstieg aus der Kohle festzulegen, sich nun so kompromisslos zeigen, dann hat diese Kommission ihre Legitimation verloren.

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