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Liberale Die Fundis von der FDP

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FDP: Warum also kommen die Lindner-Liberalen auf keinen grünen Umfragezweig? Quelle: imago images

Die Liberalen erinnern als einzige Partei noch daran, dass das Sozialvermögen eines Staates auf dem Produktivvermögen seiner Steuer- und Beitragszahler gründet. Trotzdem schaffen sie es nicht, Wahlen zu gewinnen. Der Grund ist eindeutig.

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Die Christian-Lindner-Liberalen liegen in Umfragen bei acht, neun Prozent, während die Robert-Habeck-Grünen mit 25, 26, 27 Prozent sogar der Union den Rang ablaufen. Wie kann das sein? Habecks Grüne rahmen ihre Politik unangenehm wachtturm-apokalyptisch („Klimanotstand“, „grassierende Wohnungsnot“), sie dekretieren Mietendeckel, schmieden Linksbündnisse auf Landesebene und verweigern sich im Bundesrat einer wirksamen Abschiebepraxis. Lindners FDP dagegen ist migrationspolitisch auf der Höhe der Zeit; sie verzichtet auf rechtspopulistische Ausgrenzungen (AfD, CSU), leistet sich keine grenzpolitischen Orientierungsschwächen (CDU), keine weltfremden Inklusionsfantasien (Grüne). Sie lehnt in Brüssel fiskalsolidarische Brüderlichkeitsideen (Linke, SPD, Grüne), aber auch Rechtsstaatlichkeitsrabatte ab, wie sie die Union etwa Polen und Ungarn gewährt. Und sie erinnert als so ziemlich einzige Partei in Deutschland noch daran, dass das Sozialvermögen eines Staates auf dem Produktivvermögen seiner Steuer- und Beitragszahler gründet.

Warum also kommen die Lindner-Liberalen auf keinen grünen Umfragezweig? Weil sie ein Führungs- und Managementproblem haben. Es heißt Christian Lindner.

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