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Manager in der Politik Noch entsetzt oder schon verzweifelt?

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Zwei(te) Karrieren: Carl-Julius Cronenberg (links) und Thomas Sattelberger bringen ihre Erfahrungen aus der Wirtschaft ins Parlament ein. Quelle: Nils Bröer für WirtschaftsWoche/imago-images

Unternehmer Carl-Julius Cronenberg und Manager Thomas Sattelberger sind in die Politik gewechselt und sitzen seit zwei Jahren für die FDP im Bundestag. Zur Halbzeit der Wahlperiode sind sie noch heiter, aber ernüchtert.

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Manchmal hilft es nur bedingt, vorurteilsfrei an eine neue Aufgabe heranzugehen: weil der erste Eindruck so skurril ist, dass er den guten Willen überlagert.

So ähnlich war es auch bei Carl-Julius Cronenberg, als er gleich nach der Bundestagswahl den Schlüssel für sein Büro abholte. Da stand er, der gewählte Abgeordnete, und beobachtete, wie der Mitarbeiter der Parlamentsverwaltung für die ordnungsgemäße Dokumentation der Schlüsselübergabe eine nicht ganz frische Karteikarte in eine sehr betagte Schreibmaschine einspannte. „Das zeigt, wie rückständig da gearbeitet wird“, sagt Cronenberg. Und schüttelt mit dem Kopf, als könne er seiner eigenen Erinnerung nicht ganz trauen.

Genau zwei Jahre ist es her, dass das FDP-Mitglied Cronenberg, 57, Sauerländer und Familienunternehmer in zehnter Generation, erstmals auf die Bundestagsbürokratie traf und anfing zu erleben, wie Politik funktioniert.

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