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Markus Söder Die lose Kanone

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Markus Söder Quelle: dpa

Bayern und die CSU, das war mal ein Versprechen: Tradition, Ordnung, Wachstum, Wohlstand. Bis Ministerpräsident Markus Söder kam – und die Unionskrise. Nun wendet sich die Wirtschaft ab.

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Mögen die Spiele beginnen. Draußen herrscht weiß-blaues Biergartenwetter, die Fußball-WM in Russland läuft in Dauerschleife über die Flat-Screens der Republik. Aber der große Kinosaal im Filmcenter in Dillingen, einer Kleinstadt nahe Augsburg, ist an diesem Dienstagabend trotzdem überfüllt. Junge Leute, Rentner, Neugierige aus den Nachbarorten – sie alle haben in den roten Plüschsesseln Platz genommen, um Markus Söder zu erleben.

Um kurz nach 18 Uhr beginnt das Spektakel. Der Ministerpräsident des Freistaats Bayern betritt den Saal, begleitet von Fanfarenklängen und donnerndem Applaus. Er setzt sich an einen breiten weißen Tisch, vor ihm steht Popcorn, hinter ihm ein blaues Transparent mit seinem Namen, eine Leinwand – und Film ab: Söder als Kind mit Schultüte. Söder mit Mama und Papa. Söder, der seinen Namen ins Kondolenzbuch des verstorbenen Franz Josef Strauß einträgt. Veni, vidi, vici. Söder, Söder, Söder. Es ist ein Cäsaren-Auftritt.

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