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McKinsey im BAMF Wie Berater an der Flüchtlingskrise verdienen

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Quelle: REUTERS/Stefanie Loos

Unveröffentlichte Zahlen zeigen: Die Berater von McKinsey verdienen Millionen am Verwaltungschaos in der Asylbehörde BAMF. Doch die Qualität ihrer Leistungen ist umstritten.

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist im Herbst 2015 in größter Not. Binnen weniger Wochen sind Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, viele ohne Papiere – und fast alle mit Anspruch auf ein Asylverfahren. Doch die Behörde ist bereits mit rund 300.000 Asylanträgen in Verzug. Sie hat zu wenige Mitarbeiter und zu komplizierte Strukturen. Es droht das kollektive Chaos.

Für den überfälligen Neustart soll Frank-Jürgen Weise sorgen. Als der langjährige Chef der Bundesagentur für Arbeit im September 2015 sein Büro in der Behörde bezieht, kommt er allerdings nicht allein. Weise bringt ein Beraterheer von McKinsey mit. Das überrascht nicht: Die „Meckies“ haben ihn schon bei der Bundesagentur beraten – und am Umbau der latent dysfunktionalen Organisation gut verdient.

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