WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Mieten Warum der Markt die Wohnungskrise nicht lösen kann

Premium
Neu errichtete Mehrfamilienhäuser Quelle: dpa

Steigende Mieten überfordern breite Schichten unserer Gesellschaft. Doch die Mietpreisbremse ist wirkungslos, und das Baukindergeld hilft wenig. Um Wohnen bezahlbar zu machen, wäre es besser, Genossenschaften zu fördern.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Die stark steigenden Preise für Mieten und Wohneigentum machen Wohnen zu einer zentralen sozialen Frage in Deutschland. Knappes Bauland in den Ballungsräumen, steigende Baukosten und die von niedrigen Zinsen getriebene Suche nach renditeträchtigeren Anlagen haben in den letzten zehn Jahren einen rasanten Preisauftrieb angestoßen. Damit einher ging ein Konzentrationsprozess im Mietwohnungssektor, der Vonovia, Deutsche Wohnen und andere große Konzerne hervorbrachte. Mit Beständen von mehreren Hunderttausend Wohnungen erreichen sie eine beachtliche Marktmacht.

Versuche der Politik, die sich abschwächende Marktposition von Mieterinnen und Mietern zu stärken, sind weitgehend gescheitert. Es ist nicht gelungen, den Spielraum, Gewinne aus Wohnkapital abzuschöpfen, einzuschränken. Dass die Koalition jetzt darüber diskutiert, die Mietpreisbremse zu verschärfen, ist ein spätes Eingeständnis, dass das aktuelle Gesetz wirkungslos ist. Bundesministerin Katharina Barley will in bestimmten Fällen die Vermieter zwingen, neuen Mietern die Konditionen der Vormieter offenzulegen.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen kostenlos testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%