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Pflegedirektorin der Charité „Fachkräfteanwerbung ist extrem bürokratisch“

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Judith Heepe arbeitet seit Anfang der neunziger Jahre für die Berliner Charité. Quelle: PR

Die Pflegedirektorin der Charité, Judith Heepe, über ihre Rekrutierung von Mitarbeitern in aller Welt.

WirtschaftsWoche: Frau Heepe, warum reisen Sie persönlich nach Albanien und Mexiko, um Pfleger für die Charité zu gewinnen?
Judith Heepe: Wir wollen Fachkräfte aus Ländern holen, in denen gut ausgebildete Pfleger nach Jobs suchen – also nicht vor Ort gebraucht werden. In beiden Ländern arbeiten wir mit Ausbildungseinrichtungen zusammen. Und es ist mir wichtig, die Situation selbst anzuschauen. Ich war anfangs erstaunt, wie viele Pfleger gerade in Albanien in Internetcafés oder Restaurants arbeiteten, weil sie keine andere Anstellung fanden.

Was alles unternimmt das größte Krankenhaus Europas für die Integration am Arbeitsplatz?
Das fängt schon damit an, dass wir die Menschen am Flughafen abholen, ihnen Wohnungen und Sprachkurse vermitteln – und auch mal einen gemeinsamen Ausflug ins Museum organisieren.

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