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Pläne der Bundesregierung Wer von der freien Wahl der Krankenkasse profitiert

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Die Gebiete der elf selbstständigen AOKen entsprechen bisher weitgehend den Bundesländern. Sie sind gegen zusätzlichem Wettbewerb um Versicherte untereinander. Quelle: imago images

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will gesetzlich Versicherten ermöglichen, die Krankenkasse bundesweit auswählen zu können. Versicherungen und die SPD sind dagegen. Versicherte würden davon durchaus profitieren.

Mit seinem Gesetzentwurf hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zuletzt die Krankenkassen überrascht. Er will nicht nur den finanziellen Ausgleich zwischen den Kassen verändern, damit sich kranke und ältere Versicherte für sie lohnen. Der konfliktfreudige Minister hat unter anderem auch angekündigt, dass die gut 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten ihre Kasse künftig freier werden wählen können.

Seine Kernforderung im Entwurf des „Faire-Kassenwahl-Gesetzes“: Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), die mehr als ein Drittel der gesetzlich Versicherten vereinen, sollen nicht länger nur Menschen in bestimmten Regionen versichern. Die zum Teil besonders günstigen Kassen sollen bundesweit zugänglich sein. Das betrifft etwa 40 der heute 109 Kassen. Nur wenige Betriebskrankenkassen, die an ein Unternehmen angeschlossen sind,  sollen weiter „geschlossen“ bleiben.

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