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„Schlicht lebensfremd“ So würden weniger Befristungen der Wirtschaft schaden

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Läuft doch, oder?! Unternehmen möchten sich ihre Freiheit beim Personaleinsatz bewahren. Quelle: imago images

Die große Koalition will die Zahl der befristeten Jobs eindämmen – die Wirtschaft fürchtet um ihre Handlungsfähigkeit. Zu Recht, warnt eine neue Studie.

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Lob, wem Lob gebührt, findet Nobert Mensing. Und so hebt der Geschäftsführer dann auch an, preist Pragmatismus, würdigt Weitblick, erfreut sich an Fleiß und Firmentreue. Die warmen Worte Mensings gelten aber nicht ihm selbst oder dem Arbeitgeberlager – nein: er richtet sie an seine Gegenüber von der IG Metall.

Mensing leitet den Maschinenbauer Tornado in Berlin-Reinickendorf, 120 Mitarbeiter, 121 Jahre Tradition. Tornados Antriebe bewegen Treppenlifte und Industrietore. Mensings eigener Antrieb ist es, das Unternehmen auf Kurs zu halten, durch Höhen und Tiefen. Zwei Flüchtlinge, ein Libanese und ein Syrer, haben bei ihm Arbeit gefunden. Der Ingenieur hat Herz, Verstand und Leidenschaft. Er redet aus Überzeugung nie schlecht über die Sozialpartnerschaft oder Politiker, und er kündigt keine Tarifverträge.

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