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Schlusswort
Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: imago images

Die analoge Kanzlerin

Angela Merkel ist eine analoge Regierungschefin, vielleicht die letzte, die Deutschland für lange Zeit haben wird. Sie trifft analoge Entscheidungen, solche, die verhältnismäßig sind und nicht aus dem Rahmen fallen.

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Erleuchtung beginnt oft im Kleinen. Soeben ist Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem eigenen Galadinner zu Ehren der Gäste des W20-Gipfels in Berlin eingetroffen. Bevor sie sich an jenem Abend vor rund eineinhalb Jahren endgültig setzt, begrüßt sie die Ehrengäste am Tisch mit Handschlag und dem Griff in eine zerknüllte Tüte. Daraus bekommt jede Anwesende eine kleine Pappschachtel gereicht. Ein Handtaschenlicht mit Aufschrift „G20 Germany 2017“. Es erleuchtet den engsten und persönlichsten Raum, in dem vielleicht eine größere Ordnung ihren Ursprung nimmt. Und es funktioniert durch Erschütterung.

So ist das auch mit dieser Kanzlerin. Auch sie funktioniert manchmal, ganz selten, durch Erschütterung. Dann jedenfalls, wenn es richtig um etwas geht. Dann kann sie überraschend digitale Entscheidungen treffen, ja oder nein, null oder eins, entweder – oder.

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