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Schulpolitik Halten Sie durch, Carsten Linnemann!

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Vorbereitungsklasse zur Teilnahme am regulären Unterricht Quelle: dpa

Wirtschaftspolitiker sollten sich viel mehr in die Schulpolitik einmischen. Schließlich profitieren Unternehmen, wenn das Leistungsprinzip gilt.

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Die wichtigste Lektion, die Kinder und Jugendliche in der Schule lernen können, sind weder das Einmaleins noch die Grundregeln der Zeichensetzung. Bedeutender als historische Daten oder Physikformeln ist die Erfahrung, dass Anstrengung sich lohnt. Wenn Heranwachsende täglich erleben, dass es in der Schule auf Begabung und Intelligenz, aber eben auch auf Fleiß, Disziplin und Motivation ankommt, haben ihre Lehrer der Gesellschaft und auch der Wirtschaft einen großen Dienst erwiesen. Alle künftigen Arbeitgeber profitieren davon.

Deshalb war es richtig, dass der CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann die Schuldebatte aufgemischt hat – mit der These, wer kein Deutsch könne, gehöre nicht in den regulären Grundschulunterricht und müsse zusätzlich gefördert werden. Viel wichtiger war seine Warnung, dass sonst immer mehr enttäuschte Mittelschichtseltern ihren Nachwuchs auf Privatschulen schicken. Daraufhin wurde er „selbst ernannter Bildungspolitiker“ genannt.

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