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Schwache IT-Sicherheit Hacker haben in Deutschland leichtes Spiel

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Wer sitzt im Dunkeln? Sicherheitsbehörden wollen mehr Befugnisse, um bei Cyberattacken genauer auszukundschaften, wer von wo angreift. Quelle: Fotolia

Deutschland wird immer häufiger Opfer von Cyberattacken. Deshalb fordern führende Sicherheitsbeamte den digitalen Gegenschlag, denn nur abwehren reicht nicht mehr. Doch was gut klingt, erweist sich als sehr kompliziert.

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Die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung bildet im Jahr etwa 20.000 Mitarbeiter der Bundesbehörden fort. Ihre Seminare vermitteln „Betriebswirtschaftliche Kompetenz in der Verwaltung“ genauso wie „Bürgernahe Verwaltungssprache und Bescheidtechnik“. Für die Kurse kommen die Teilnehmer nach Brühl südwestlich von Köln, oder sie erarbeiten sich die Inhalte selbstständig – über eine Internetplattform mit dem Namen Ilias.

Besonders modern wollten vielleicht auch die Mitarbeiter des Auswärtigen Amts sein, als sie sich vor einiger Zeit über Ilias Unterlagen für eine Fortbildung herunterluden. Was sie nicht ahnten: Hacker hatten die Seite präpariert und schleusten auf 17 Rechnern des Ministeriums Schadsoftware ein. So gelangten die Angreifer zunächst in die Verwaltung der Liegenschaften, dann in ein Referat, dessen Mitarbeiter sich mit Russland befassen. Von dort begannen die Hacker, das Netzwerk des Ministeriums zu ergründen und sich Dokumente zuzuschicken.

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