SPD Fataler Rutsch nach links

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Wer Sigmar Gabriel stürzen will, schadet der SPD. Die Partei sollte sich hinter ihm sammeln.

SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel Quelle: dpa

Wer sich die großen Wahlerfolge der SPD in den vergangenen Jahrzehnten vor Augen führt, wird ein Muster immer wiedererkennen: Die Mehrheit der Bürger gibt dann einem sozialdemokratischen Spitzenkandidaten ihre Stimme, wenn er das Versprechen von Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft glaubwürdig verbinden kann mit Wirtschaftskompetenz und Wirtschaftsvernunft.
Deswegen ist die Diskussion um den Kurs von Parteichef Sigmar Gabriel innerhalb der SPD so fatal: Denn anders als viele interne Kritiker weiß Sigmar Gabriel sehr wohl, wohin sich eine moderne sozialdemokratische Partei entwickeln muss. Er weiß, dass die Sozialdemokratie nicht mit den Rezepten von gestern überzeugen kann, sondern nur mit einer modernen Wirtschafts- und Sozialpolitik für das 21. Jahrhundert; einer Politik, die nicht ängstlich und defensiv in die Zukunft blickt, sondern tatkräftig und optimistisch.
Die WirtschaftsWoche ist nicht nur lesbar, sondern auch hörbar. Diesen Artikel können Sie sich von professionellen Sprechern vorlesen lassen.

 
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