WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Streit um CO2-Steuer und Energiewende „Merkel und Altmaier müssen nicht zaubern, nur liefern“

Premium
Heißen die Standortrisiken Angela Merkel und Peter Altmaier? Quelle: imago images

Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis und Ökovordenker Patrick Graichen über den miserablen Zustand der Energiewende, Sinn und Zweck einer CO2-Steuer – und das Standortrisiko Merkel/Altmaier.

WirtschaftsWoche: Herr Vassiliadis, Sie haben die Energiewende einmal das größte und risikoreichste Unterfangen des Landes genannt. Scheitert es gerade?
Michael Vassiliadis: Scheitern? Nein, so weit ist es nicht – noch nicht jedenfalls. Mich stört jedoch die Verklärung dieser Herausforderung. Nur weil viele die Energiewende gut und richtig finden, gelingt sie noch lange nicht. Was wir jetzt brauchen, ist ein klarer Plan, die stete Überprüfung aller Ziele, nachhaltige Steuerung. Sonst wird sich das Risiko materialisieren.

Fast 40 Prozent des Stroms stammen in Deutschland mittlerweile aus grünen Quellen. Warum so pessimistisch?
Vassiliadis: Weil die Aufbauphase der Energiewende vorbei ist. Jetzt kommt Phase zwei – und die wird deutlich anspruchsvoller. Denn nun geht es darum, die klimagerechte Transformation aller Sektoren zu vollziehen – ohne dabei die Bürger zu überfordern oder das Land zu deindustrialisieren. Ich sehe das durchaus ambivalent.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie unbegrenzten Zugriff auf alle Inhalte der WirtschaftsWoche.

4 Wochen testen

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%