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Stromkosten Der Ökostrom ist zu Tode subventioniert

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Die jüngste Pleite in der Ökoenergiebranche zeigt: Eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes muss her.

Der Niedergang der Bonner Sonnenenergiefirma Solarworld ist der jüngste Beweis dafür, dass eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes dringend notwendig ist. Quelle: dpa

Mit dem Gießkannenprinzip verteilte Subventionen bringen nichts. Der Niedergang der Bonner Sonnenenergiefirma Solarworld ist der jüngste Beweis dafür, dass eine Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes dringend notwendig ist. Das EEG, geschaffen im Jahr 2000, hat seine Ziele völlig verfehlt: Die Bundesregierung hat es weder geschafft, die Treibhausgasemissionen zu senken, noch hat sie Deutschland eine starke Ökoenergiebranche beschert. Alles nur Strohfeuer: Seit 2013 sind über 40 größere Solarfirmen pleitegegangen– trotz Milliardensubventionen durch den Staat. Auch das Ziel, die Strompreise zu senken, hat die Politik nicht erreicht. Die Deutschen zahlen nach den Dänen die höchsten Strompreise in Europa. Seit 2010 hat sich die EEG-Umlage, mit der jeder Stromkunde für die erneuerbaren Energien zahlt, verdreifacht: von 2,05 Eurocent auf 6,36 Eurocent pro Kilowattstunde Strom.

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