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Strukturwandel in der Lausitz Was nach der Kohle kommt

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Der Empfang im Braunkohle-Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ war für Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (rechts, beide SPD) nicht der herzlichste. Quelle: dpa

Bundesumweltministerin Schulze will Optimismus in die Braunkohle-Region Lausitz tragen – hier scheinen Jobs wichtiger zu sein als der Klimaschutz.

Es geht bergauf. Zumindest für Svenja Schulze. Mit grünem Werkshelm auf dem Kopf fährt die Bundesumweltministerin hoch auf die Kanzel überm Kraftwerk Schwarze Pumpe. Unten bei den Beschäftigten des Lausitzer Braunkohle-Kraftwerks war es ungemütlicher als oben im Wind. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hatte ihre Leute Spalier stehen lassen zum Besuch der Ministerin von der SPD, die diesen Kompromiss der Bundesregierung mit verantwortet.

Bis 2038 soll Deutschland aus der Kohle aussteigen. Deshalb drehten die Leute Schulze den Rücken zu, die ganze Strecke vom Tor bis zum Werk. Sie fürchten, dass der Ausstieg noch schneller geht, um Treibhausgas einzusparen für den Klimaschutz. Sie bangen um ihre Jobs, die sicher und gut bezahlt sind wie weit und breit keine anderen. Und im Pendlerland Brandenburg misstrauen sie den Plänen Schulzes für einen CO2-Preis, der das Autofahren und Heizen teurer macht.

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