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VWL vom Religionslehrer Warum die ökonomische Bildung in Deutschland miserabel ist

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Leute stehen hinter Balken eines Balkendiagramms, die sie als Schreibtische oder Schreibpulte benutzen Illustration Quelle: Illustration: Sébastien Thibault

Das Wirtschaftswissen der jungen Generation ist gering: 40 Prozent der Jugendlichen in Deutschland verstehen bei „Europäische Zentralbank“ nur Bahnhof. Gründe für die Misere gibt es gleich mehrere.

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Wenn sich Achim Wambach mit seinen Kindern über Wirtschaftsfragen unterhält, ist er bisweilen völlig konsterniert. „Was die Kinder in der Schule lernen, ist streckenweise komplett falsch. Vor allem Außenhandel und Globalisierung werden zu negativ abgehandelt“, ärgert sich der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim.

Die Folgen solcher Lehrdefizite müssen dann unter anderem Kolleginnen wie Heike Walterscheid ausbaden, VWL-Professorin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Wenn sie Erstsemester in ihrer Mikroökonomie-Vorlesung begrüßt, unternimmt die Volkswirtin am Anfang stets einen Wissens-Check. Ihr Fazit: „Ökonomische Vorkenntnisse aus den Gymnasien sind nur spärlich vorhanden.“ Obwohl sie sich für ein Wirtschaftsstudium entschieden hätten, könnten viele Studierende wesentliche Elemente der Marktwirtschaft nicht einordnen. „Die Rolle des Unternehmers, die Bedeutung von Eigentum, Eigenverantwortung und Wettbewerb – alles überwiegend weiße Flecken.“

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