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Wissenschaft und Praxis Arbeitsmarktforscher rücken näher an das reale Leben

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Die Politik braucht Lösungen für drängende Probleme - auch von der Wissenschaft. Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) wagt deshalb mehr Praxisrelevanz und weniger akademischer Spitzenforschung. Das könnte Vorbild für andere Institute sein.

IZA-Chef in spe Hilmar Schneider Quelle: Frank Beer für WirtschaftsWoche

Den Blick von seinem Schreibtisch auf den Rhein in Bonn kann Klaus Zimmermann nur noch wenige Tage genießen. Am 1. März muss der Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) seinen Stuhl in der schicken Villa, in der früher die Bremische Landesvertretung residierte, räumen. Dann nimmt der frühere IZA-Mitarbeiter Hilmar Schneider, derzeit noch Chef des staatlichen Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser), seinen Platz ein. Und das ist mehr als eine Personalie: Mit dem Chef ändert sich auch die Strategie des Instituts. Statt sich in akademischer Spitzenforschung zu verlieren, soll sich das IZA künftig mehr um die Lösung wirtschaftspolitischer Probleme kümmern.

Zu viel Elfenbeinturm

 
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