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Alles auf Abwehr Jetzt verschärft die EU den Kurs gegen Huawei

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Huawei-Raum Quelle: Getty Images/Bloomberg

Bislang paralysierte die Angst vor Spionageaktivitäten des chinesischen Konzerns Huawei Europa nur. Doch nun greift die Politik durch.

Im Athener Vorort Maroussi, 30 Autominuten von der Akropolis entfernt, weist kein Schild darauf hin, dass die EU hier ihre Vordenker in Sachen Cyberabwehr zusammengezogen hat. In einem hellbraunen Backsteinbau beschäftigt die Europäische Agentur für Netzwerk und Informationssicherheit (Enisa) rund 100 IT- und Digitalspezialisten. Seit der Gründung 2004 produzieren sie vor allem Diskussionspapiere und Leitlinien mit Ratschlägen, etwa zum Schutz des Internets der Dinge und zum sicheren Umgang mit Cloud-Computern. Eine eigene Eingreiftruppe kommandiert Enisa-Direktor Udo Helmbrecht, ein Deutscher, bislang nicht.

Mit der Ruhe in den Denkerstuben dürfte es bald vorbei sein, die EU-Kommission will Enisa zu einer echten Cybersicherheitsbehörde ausbauen. Doch schon jetzt rückt die Agentur in den Fokus der Sicherheitsdebatte um den chinesischen Technologieausrüster Huawei. Dabei geht es um ihr mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hochkarätig besetztes Beratergremium – und vor allem um den Finnen Mika Lauhde.

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