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Balzlis Einblick
Europa muss gegenüber China selbstbewusster auftreten. Quelle: REUTERS

China ist der Wolf im Pandapelz

Der Protest der EU-Botschafter gegen das Seidenstraßen-Projekt war überfällig. Europa muss gegenüber China selbstbewusster auftreten – bevor es zu spät ist.

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Vorvergangene Woche waren die Österreicher mit der Unterwerfung dran. Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz machten dem mächtigsten Menschen der Welt die Aufwartung. Und Chinas Präsident Xi Jinping revanchierte sich so, wie er es immer tut. Er versprach zu prüfen, ob man einen Pandabären übrig habe.

Es gebe „noch keine fixe Zusage“, sagte Van der Bellen anschließend den Journalisten, aber er glaube, dass die Prüfung dazu führen könnte, dass der Wiener Zoo wieder einen Panda bekommt. Chinas Präsident habe die Pandas selbst mehrfach als Symbol der Freundschaft angesprochen.

Offenbar hat Van der Bellen vergessen, das Kleingedruckte zu lesen. Denn Freundschaft auf staatschinesisch funktioniert anders als eine Einladung zu einem Stück Sachertorte. Für jeden Panda verlangt China eine Leihgebühr von einer Million Dollar pro Jahr. China betrachtet übrigens alle Pandas in der Welt als sein Eigentum, auch jene, die in den Zoos geboren wurden.

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