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Börsenstreit mit der EU Warum Londons Banker mit der Schweiz bangen

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Bange Briten: Menschen laufen auf Londons Finanzdistrikt Canary Wharf zu. Den Banken droht Brexit-Ungemach. Quelle: REUTERS

Ein Streit zwischen der EU und der Schweiz sorgt in Großbritannien für Aufsehen, vor allem in Londons Finanzsektor. Denn er könnte ein Vorgeschmack darauf sein, was dort im Fall eines ungeordneten Brexits droht.

In London wird ein Streit zwischen der EU und der Schweiz besonders aufmerksam verfolgt. Bei diesem Konflikt geht es im Kern um ein bereits ausgehandeltes Partnerschaftsabkommen, das die Regierung in Bern nicht mehr unterzeichnen möchte. Dieses Abkommen sollte den gegenseitigen Markzugang vereinheitlichen und effizienter machen. Doch da die Schweiz hierfür in bestimmten Bereichen EU-Regulierungen übernehmen und sich teilweise der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs unterwerfen sollte, regte sich Widerstand. Gegner drohten mit einer Volksabstimmung. Die Regierung bekam kalte Füße und unterzeichnete den Vertrag nicht.

Die EU erhöhte daraufhin den Druck: Zum 1. Juli ließ Brüssel die Anerkennung der Schweizer Börsenregulierung auslaufen, die so genannte Äquivalenz. Deswegen dürfen Aktienhändler aus den EU-Staaten an der Schweizer Börse nicht mehr uneingeschränkt mit Schweizer Aktien handeln, sofern diese auch in der EU in einem nennenswerten Umfang gehandelt werden.

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