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Brexit Die EU muss atmen können

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Flaggen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und EU-Flagge. Quelle: dpa

Das europäische Integrationsideal einer „ever closer union“ ist gescheitert. Wenn die EU nicht an politischen Fliehkräften wie dem Brexit kaputtgehen will, darf sie nicht auf Zwang setzen – sondern auf Flexibilität, schreibt Frank Schäffler in seinem Gastbeitrag.

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Derzeit wird viel über disruptive Technologien und ihre Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft gesprochen. Disruptiv sind allerdings nicht technologische Neuerungen. Selbst das Internet setzte sich nicht über Nacht durch, sondern über Jahre. Wirklich disruptiv sind politische Entscheidungen. Sie können von heute auf morgen Chaos produzieren. In diese Kategorie gehört die Brexit-Entscheidung in Großbritannien. Vertrauensabstimmungen werden angesetzt, die Abstimmung über das Brexit-Abkommen kurzfristig verschoben, vielleicht kommt es sogar zu Neuwahlen. Selbst ein erneutes Referendum der Briten kann nicht mehr ausgeschlossen werden. In diesem Umfeld sind Investitionen von Unternehmen unkalkulierbar, ist die Gefahr für ökonomische Verwerfungen groß. Der Brexit ist das größte ökonomische Risiko im kommenden Jahr.

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