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Denkfabrik Der Euro ist attraktiv – aber leider nur für Arme

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Eurozone: Da wollen nur noch Arme rein Quelle: imago images

Kroatien, Bulgarien und Rumänien wollen in den Euro-Raum. Der Grund: Sie können sich ausrechnen, lange Zeit eher Empfänger als Zahler in der Euro-Umverteilungsmaschinerie zu werden.

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Kroatien möchte den Euro einführen und hat einen Antrag auf Teilnahme am Wechselkursmechanismus mit festen Bandbreiten zum Euro gestellt. Diese Teilnahme ist Vorbedingung, um später der Währungsunion beitreten zu dürfen. In Brüssel stößt Kroatiens Antrag auf Begeisterung. Er zeige, so Euro-Gruppen-Chef Mário Centeno, dass die Euro-Zone weitere Mitglieder anziehe.

Das stimmt. Der Euro ist attraktiv – aber leider nur für Arme. Denn was Centeno verschweigt: Die Gemeinschaftswährung lockt nur noch EU-Staaten mit niedrigem Entwicklungsstand an. Neben Kroatien interessieren sich ernsthaft nur noch Bulgarien und Rumänien für den Euro. Das sind ausgerechnet die drei Staaten, die die letzten Plätze im EU-Wohlstandsranking einnehmen.

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