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Denkfabrik Wie das Billiggeld der Notenbanken den Wettbewerb zerstört

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Dunkle Regenwolken über der Zentrale der EZB Quelle: dpa

Die ultralockere Geldpolitik fördert den Konzentrationsprozess von Banken und Unternehmen und schmälert den Lebensstandard der Bürger.

Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise zeichnet sich eine starke Konzentration in der Wirtschaft ab. Gleichzeitig signalisieren die Zentralbanken die Fortsetzung der bereits sehr lockeren Geldpolitiken, obwohl sie ein wichtiger Treiber für die Monopolisierung sind.

Im Finanzsektor schadet die Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) den Banken. Leitzinsen von null Prozent und negative Zinsen auf die hohen Einlagen der Banken bei der EZB haben die Zinsmargen der Banken gedrückt. Höhere Erträge im weiterhin boomenden Investment- und Beratungsgeschäft könnten das kompensieren. Doch dort haben die großen (US-)Investmentbanken die Nase vorn. Sparkassen und Genossenschaftsbanken sehen sich gezwungen, Filialen zu schließen und zu fusionieren.

Auch bei den großen Banken steht eine Konsolidierung an, weil viel faule Vermögenswerte in den Bilanzen stecken. Um neue Übertreibungen zu verhindern, haben die EZB unter Mario Draghi und die EU umfangreiche Regulierungen auf den Weg gebracht, die alle Banken belasten.

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